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Von den Suchmaschinen kennt es wohl jeder. Bei einem Rechtschreibfehler wird das alternative Suchergebnis angezeigt. Genau diese Funktion ist mit dem WordPress-Plugin Search Suggest möglich.

Installation und Einrichtung der WordPress Suche “Meinten Sie”

  • Das Plugin wird auf http://wordpress.org/extend/plugins/search-suggest/ zur Verfügung gestellt.
  • Öffnen Sie die Plugin-Datei search_suggest.php und passen in der Zeile 33 bzw. 35 den Text der Ausgabe an
  • Installieren Sie das Plugin
  • Im WordPress-Template müssen Sie die Datei search.php anpassen. An die Ausgabestelle müssen Sie diesen PHP Code einfügen: <? spell_suggest(); ?>

Nach der Installation wird bei einem Tippfehler die Alternative ausgegeben. Wenn der Suchbegriff richtig geschrieben wurde, wird auch kein Text ausgegeben.

Probleme mit WordPress-Adresse (URL)

WordPress bietet die Funktion, dass der Blog in einem Ordner lieg, dieser jedoch über die Domain aufgerufen wird. Beispielsweise:

Der Blog ist im Ordner wordpress installiert (www.eine-domain.de/wordpress). Der Blog selber wird allerdings über die Adresse www.eine-domain.de aufgerufen. Bei dieser Konstellation wird ein Fehler bei der Suche ausgegeben, der Ordner wird angehängt. Mehr hierzu finden Sie unter WordPress: URL anpassen.

Der Fehler befindet sich in Zeile 26 und 29. In beiden Fällen muss die Variable $wpurl durch die WordPress-Funktion get_bloginfo(‘url’) ersetzt werden.

In WordPress gibt es die Möglichkeit einem Post oder einer Seite Spezialfälder (benutzerspezifische Felder) anzufügen. Diese Felder ermöglichen so eine gesonderte Datenbankabfrage. So ist es z.B. möglich Seiten in eine Header und Footer-Kategorie einzuordnen.

In der PHP Datei kann dieses Feld anschließend abgefragt werden. Während eines Loops ist dies über die Funktion

get_post_meta

möglich. Ein Beispiel, welches sich auf ein benutzerspezifisches Feld mit dem Namen test bezieht sieht wie folgt aus:

$var = get_post_meta($post->ID, ‘test’, true);

In die Variable $var wird während des Loops der Wert aus dem Feld test gespeichert.

Sollte eine Splittung in Header- und Footer-Menü realisiert werden, so wäre dies über folgenden Code möglich:

$options = $wpdb->get_results(“SELECT post_id FROM $wpdb->postmeta WHERE meta_key = ‘Footer’ AND meta_value = ’1′” );

Alle Posts oder Seiten die das Feld Footer mit dem Wert 1 besitzen werden in die Variable $options gespeichert.

Die IDs können über eine Schliefe für eine Weiterverarbeitung in der Funktion wp_list_pages wie folgt bearbeitet werden:

foreach ( (array) $options as $option ) {

$footer .= $option->post_id.’,';

}

if (isset ($footer)) {

$footer  = substr($footer, 0, -1);

}

// Header

wp_list_pages(‘title_li=&depth=1&exclude=’.$footer.’&echo=1′);

// Footer

wp_list_pages(‘title_li=&depth=1&include=’.$footer.’&echo=1′);

WordPress bietet eine eigene Mediathek. Diese ermöglicht es Ihnen z.B. Bilder auf Ihrem Server/Webspace zu verwalten, archivieren und vor allem einfach in den Post einzufügen.

WordPress: Multimedia Einstellungen

Unter Einstellungen finden Sie auch einen Punkt Multimedia. Nach dem öffnen dieser Seite werden Ihnen alle Einstelloptionen angezeigt. In der Einteilung Bildgrößen werden die Einstellungen für die Skalierungen vorgenommen. Ein Bild wird bei WordPress als Originaldatei gespeichert, und zusätzlich als Vorschau, mittel und groß.

Die Einteilung Anhänge bezieht sich auf alle anderen Dateien. Es wird automatisch eine URL erzeugt, die zu der ausgewählten Datei führt. In der Einteilung Dateien Hochladen können die Speichereinstellungen vorgenommen werden. Standardmäßig werden die Dateien in dem Ordner wp-content/uploads gespeichert. Der Ordner uploads muss vor der ersten Nutzung der Mediathek erstellt werden. Die Schreibrechte müssen auf 777 gestellt werden, damit die Dateien von PHP/Wordpress gespeichert werden können.

WordPress: Bilder in einen Post einfügen

Über die Mediathek können Dateien hinzugefügt werden. Nach dem Sie die Dateien auf den Server geladen haben können Sie einen Post/Artikel schreiben. Wählen Sie die Stelle aus, an der Sie das Bild einfügen möchten. Über dem WYSIWYG-Editor finden Sie vier kleine Buttons. Der erste Button ist für die Bilder gedacht. Nach einem Klick auf diesen öffnet sich ein neues Fenster. Nun haben Sie über die Reiter die Möglichkeit ein Bild hochzuladen oder ein vorhandenes auszuwählen.

Wählen Sie den Reiter Mediathek aus und anschließend über den Link Anzeigen das Bild. Sie haben hier die Möglichkeit festzulegen, wie das Bild dargestellt wird oder welchen Titel es trägt.

Hintergrund der Seitenordnung in WordPress

WordPress kann auch als CMS genutzt werden. Die “Kategorien” ergeben sich so nicht über Artikelkategorien. Jede Seite ist ein Menüpunkt. Dieser Punkt kann wie bei einer Auflistung unterteil werden. Ein Beispiel:

  • Startseite
  • Obst
    • Apfel
    • Banane
    • Birne
  • Früchte
    • Kürbisss
    • Paprika
    • Tomaten
    • Zucchini

Nun könnte es sein, wenn Sie eine neue Seite hinzufügen, z.B. Anbau, dass diese vor der Startseite eingeordnet wird. Dies liegt an der Ordnung nach dem ABC. Jeder Nutzer sucht die Startseite jedoch am Anfang des Menüs. Um diese Reihenfolge herzustellen bietet WordPress die manuelle Sortierung an.

Seitenordnung manuell festlegen

Beim erstellen einer Seite in WordPress gibt es auf der rechten Seite einen Block “Eigenschaften”. In dem Punkt “Reihenfolge” lässt sich diese manuell einstellen.

Der Startseite sollte die Nummer 1 zugewiesen werden. Die zweite Seite die Nummer 2, usw.

 

Das Archiv von WordPress listet die Artikel nach dem Erscheinungsdatum. Standardmäßig werden die Artikel in Monate eingeteilt. Es gibt zwei übliche Möglichkeiten das Archiv darzustellen:

  1. In der Sidebar
  2. Auf einer eigenen Seite

Die Darstellung in der Sidebar hat zwei markante Nachteile. Ein großes Archiv setzt zugleich viele Links, dies ist jedoch vielleicht unerwünscht (Google wertet Seiten mit mehr als 100 Links ab). Der Zweite Punkt ist, das Archiv braucht viel Platz, der Nutzer braucht es zudem eher seltener (wenn ich von mir ausgehe).

Trotzdem möchte ich erklären, wie man ein Archiv in der Sidebar (Seitenleiste) erstellt:

Archiv in der Seitenleiste:

Das Archiv wird mit der Funktion

<?php wp_get_archives ($parameter); ?>

automatisch erstellt. Über die Variable Parameter können verschiedene Einstellungen getroffen werden:

  • type: Es wird eingestellt, wie die Artikel geordnet werden sollen:
    • yearly – Nach Jahren ordnen
    • monthly – Nach Monaten ordnen (Standardeinstellung)
    • weekly – Nach Wochen geordnet
    • daily – Nach Tagen geordnet
    • postbypost – Ordnung nach dem Datum
    • alpha – Ordnung nach dem ABO
  • limit: Begrenzung, wie viele Gruppen erstellt werden sollen
  • format: Wie das Archiv dargestellt werden soll
    • html: Die Darstellung erfolgt in einer Kategorie mit dem <li>-Tag
    • link: Darstellung mit dem <link>-Tag
    • option: In einem DropDownMenü.
    • custom: Es werden die Parameterafter und before verwendet
  • after: HTML-Code der nach jeder Gruppe angezeigt wird
  • before: HTML-Code der vor jeder Gruppe angezeigt wird
  • show_post_count: Mit dem Wert 1 steht hinter jeder Gruppe in Klammern die Anzahl der Artikel, mit 0 wird diese entfernt. 1 ist die Standardeinstellung
  • echo: Mit dem Wert 1 wird es das Archiv ausgegeben, bei dem Wert 0 wird es für die PHP Nutzung intern verwendet

Beispiel-Code für ein Archiv in der Sidebar:

Das folgende Archiv gibt die letzten 10 Monaten aus, in denen es auf dem Blog eine Aktivität gegeben hat. Die Anzahl der Beiträge wird nicht angezeigt.

<?php wp_get_archives (‘limit=10&show_post_count=0′); ?>

Der Zusatz type=monthly muss nicht hinzugeschrieben werden, da dies die Standardeinstellung ist und so ausgegeben wird.

Archiv auf einer eigenen Seite

Die neueren WordPress Versionen haben eine eigene Funktion für diese Darstellung. Sie erstellen über Seiten -> Neu erstellen eine neue Seite. In der rechten Navigationsbox Eigenschaften gibt es die Möglichkeit eine Menü Vorlage zu wählen. Hier gibt es den Punkt Archives, welcher auf der Seite automatisch ein Archiv einbindet. Das Archiv beinhaltet:

  • Die letzten 20 Artikel
  • Das Archiv, geordnet nach Monaten
  • Die Kategorien

Wenn Sie lieber eine ähnliche Darstellung wie in der Sidebar bevorzugen müssen Sie dies über einen kleinen Trick ausgeben lassen. Dies ist ebenfalls für ältere Versionen nötig, die diese spezielle Seiteneigenschaften noch nicht ausgeben können:

Öffnen Sie die Datei page.php aus Ihrem Themes Ordner. Dies ist z.B. mit dem Texteditor von Microsoft möglich. Suchen Sie die Stelle, an welcher der Inhalt Ihres Blogs ausgeben wird. Dies geschieht über die Funktion

the_content(”);

Nach dieser Stelle soll das individuelle Archiv ausgegeben werden. Fügen Sie hierfür die folgenden Zeilen nach der Inhalts-Funktion ein:

if ($post->post_name == ‘archiv’) wp_get_archives();

Die neue Stelle sollte dann ungefähr so aussehen:

<?php
the_content(”);
if ($post->post_name == ‘archiv’) wp_get_archives();
?>

Erstellen Sie nun eine Seite mit dem Namen Archiv (Sie können natürlich auch einen anderen Namen wählen, müssen diesen dann allerdings im obigen PHP Code anpassen).
Beim Aufrufen der Seite Archiv führt nun WordPress die Funktion wp_get_archives aus, welche das Archiv Ihres Blogs ausgibt. Sie können natürlich auch hier die Ausgabe über die Parameter (erklärt in dem Abschnitt Archiv in der Seitenleiste) einstellen.

Eine Sidebar ist ein unersetzliches Navigationselement für eine Internetseite.  Hier können die letzten Artikel angezeigt werden, die letzten Kommentare oder auch die Tag-Cloud. Die Anpassung ist in WordPress vergleichsweise einfach: Im Design unter Widgets werden die jeweiligen Attribute/Elemente für die Sidebar ausgewählt und Hinzugefügt. Was jedoch, wenn die Sidebar für die verschiedenen Seiten der Website unterschiedlich aufgebaut sein soll?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten dies  umzusetzen:

  • Es wird eine einzige statische Sidebar implementiert.
  • Es werden verschiedene Sidebars implementiert, die über eine Abfrage ausgewählt werden.

Hat man gute bis sehr gute Kenntnisse im Bereich Html und PHP, dann ist die erste Variante sehr einfach umzusetzen:

<ul id=“sidebar“>
<li><a href=““>Dieser Link wird immer angezeigt!</a></li>
<?php if (is_page(‘Name der Seite’)) : ?>
<li><a href=””>Ich werde nur auf der bestimmten Seite angezeigt!</a></li>
</ul>

Spätestens bei sehr vielen individuellen Verlinkungen und Sidebar-Elementen wird diese Handhabung jedoch sehr unhandlich. Eine etwas handlichere Variante ist dagegen die zweite der beiden genannten.

Am einfachsten kann die neue Sidebar erstellt werden, wenn die vorhandene als Grundlage genutzt wird. Hierzu das zugehörige Template mit einem Editor öffnen und unter einem anderen (!) Namen speichern. Anschließend erfolgt eine kleine Anpassung im Namen des Templates. Aus beispielsweise <!-Right Sidebar Template –> wird dann zum Beispiel <!-Second Right Sidebar Template –>.

Wichtig: Wird das Template namentlich im Template selbst noch einmal aufgerufen, dann muss auch hier der neue Name eingesetzt werden!

Anschließend erneut speichern und in den zugehörigen Design-Ordner auf dem Webspace laden.

Damit ist die Anpassung jedoch noch nicht abgeschlossen, denn die Sidebar ist zwar im Theme vermerkt, wird aber nicht aufgerufen. Dafür müssen als nächstens die Theme-Funktionen angepasst werden. In der Regel ist diese die Datei functions.php. Dort wird die zusätzliche Sidebar über den Befehl

if ( function_exists(‘register_sidebar’) )

register_sidebar(array(‘name’ => ‘Second Right Sidebar’));

gleich zu Beginn der Datei zusammen mit den anderen Sidebars eingelesen. Nun kann sie auch über den Bereich Widgets aufgerufen und angepasst werden.

Im letzten Schritt müssen die verschiedenen Sidebars nun lediglich den einzelnen Seiten zugeordnet werden. Dazu wird das Hauptindex-Template (index.php) angepasst. Dort wird zu Beginn die Sidebar standardisiert über <?php get_sidebar(); ?> aufgerufen. Damit dies für jede Seite unterschiedlich ist, muss der Aufruf etwas angepasst werden:

<?php if(is _page(‘Name der Seite’)) :  get_sidebar(‘Second Right Sidebar’)) : else : get_sidebar(‘Right Sidebar’));  ?>

Nun nur noch speichern und auf den Server laden, anschließend haben die beiden Seiten individuelle Sidebars. Natürlich kann das auch entsprechend für mehrere Seiten durchgeführt werden. Hierfür muss dann natürlich auf die richtige Verschachtelung geachtet werden.

Was ist ein Content-Management System?
Der Begriff stammt ursprünglich aus dem englischen und bedeutet wörtlich Inhaltsverwaltungsystem. Ein Content-Management-System (kurz CMS) dient zur gemeinschaftlichen Erstellung und Bearbeitung von Inhalten. In der Regel werden für die zuvor genannten Vorgänge keine Programmier- oder HTML-Kenntnisse benötigt und man kann die Inhalte intuitiv einpflegen.

Welche Funktionen bietet ein Content-Management System?
Grundsätzlich gibt es zwei große Funktionen in jedem Content-Management System. Die erste wichtige Funktion ist die Rechteverwaltung und die zweite die Inhaltsfunktion. Auf die beiden Funktionen gehen wir in einem gesonderten Kapitel ein. Neben den genannten Funktionen bieten einige CMS Funktionen für die multimediale Verwaltung an. Hierunter fallen zum Beispiel Bilder, Flashanimationen, Videos etc.

Welche Möglichkeiten hat man mit der Inhaltsfunktion?
Grundsätzlich hängen die Möglichkeiten für die Inhalte vom gewählten CMS ab. Dabei bieten alle CMS die Möglichkeit der Erstellung und Bearbeitung von Inhalten. Darüber hinaus haben Sie bei einigen CMS die Wahl zwischen verschiedenen Komponenten, Module etc., welche eine gesonderte Inhaltsverwaltung zulassen.

Wofür braucht man die Rechteverwaltung?
Die Rechteverwaltung wird genutzt, um angemeldete Benutzer in verschiedene Gruppen einzuteilen. Dabei haben die Gruppen jeweils unterschiedliche Rechte, die bei der Erstellung und Bearbeitung von Inhalten wirken. Jeder Benutzer erbt nur die Rechte der zugeteilten Gruppe. Dieses Vorgehen ermöglicht Ihnen die Einteilung der Benutzer in verschiedene Kategorien und können fremden Besuchern den Zugang zur Webseite einschränken oder ganz verwehren.

Beispiel für den Einsatz der Rechteverwaltung:
Ein Beispiel für den Nutzen der Rechteverwaltung ist, dass Sie mehrere Benutzer haben die Inhalte erstellen können, jedoch nur ihre eigenen Inhalte bearbeiten können. Es gibt noch zahlreiche Beispiele wofür man die Rechteverwaltung einsetzen kann, jedoch würde es an dieser Stelle zu weit führen.

Zusammenfassung:
So können wir zusammenfassen, dass Content-Management Systeme zur gemeinschaftlichen Erstellung und Bearbeitung von Inhalten dienen und dabei unterschiedliche Funktionen für die Inhaltsverwaltung und die Rechteverwaltung anbieten.

1August

Blog Software

Für Sie wird die Software interessant, wenn Sie kein gehostetes Angebot nutzen wollen, spricht Sie das komplette Blog selbst verwalten wollen. Sollten Sie diese Lösung anstreben brauchen Sie einen Webspace auf dem Sie das Blog installieren können. Beachten Sie auch die Vorraussetzungen, die dieser Webspace oder sogar Server mitbringen muss.

Es gibt viele verschiedene Entwickler, ich selbst verwende allerdings nur WordPress, es ist sehr einfach zu bedienen, kostenlos und sehr verbreitet. Sollten Sie eine andere Blog Software wählen, achten Sie darauf, dass diese Punkte eingehalten werden:

  • Kommentare: Ermöglichen Sie Ihren Usern mit Ihnen zu kommunizieren. Es wird sich auf die Qualität des Blogs auswirken.
  • Tags: Schlagwörter verknüpfen Ihre Blog-Einträge besser untereinander und geben So Ihren Lesern schneller Informationen.
  • Spamfilter: Auch Blogs werden von Spambots attackiert. Achten Sie, dass das Blog einen integrierten Filter besitzt oder einer zusätzlich kostenlos eingefügt werden kann.
  • Kategorien: Für die Übersichtlichkeit ist es dringend notwendig, dass Sie Ihre Einträge in Kategorien ordnen können.
  • Pingen: Ihr Blog informiert Pingserver, dass Ihr Blog aktualisiert wurde.

Vorstellung von WordPress

WordPress ist kostenlos und wird von vielen, sehr vielen Menschen genutzt. Die Software können Sie mit einer Sprachdatei auf Deutsch umstellen. WordPress.com bietet Ihnen die Möglichkeit zuerst ein gehostetes Blog zu testen, so können Sie für sich selbst entscheiden, ob die Software für Sie geeignet ist. Die oben genannten Kriterien werden von WordPress alle erfüllt oder können mit einer Erweiterung erreicht werden.

Hilfreiche Links:

  • http://wordpress-deutschland.org/download/deutsch/
  • http://themes.wordpress-deutschland.org/

18Juli

URL Anpassen

Sollten Sie Ihren Blog in einem separaten Ordner gespeichert haben, ist es trotzdem möglich, dass es über die Haupturl erreicht werden kann. Dies macht sinn, wenn Sie neben Ihrem Blog keine andere Webseite auf der URL laufen lassen, aber z.B. in dem Blog Daten zum Download anbieten. Auf dem FTP Server erstellen Sie so zwei Ordner (wordpress und data). So bleibt die Übersicht erhalten. Damit Ihre User nicht über url.de/wordpress auf Ihren Blog zugreifen müssen gibt es eine Funktion, die es ermöglicht die User direkt über die URL auf den Blog zu leiten.

URL Anpassen – Anleitung

  1. Loggen Sie sich wie gewohnt in Ihrem Admin Panel ein. Gehen Sie auf den Menüpunkt Einstellungen -> Allgemein.
  2. In das Feld WordPress-Adresse (URL) müssen Sie den vollständigen Pfad zu WordPress angeben, also z.B. url.de/wordpress. In das Feld Blog-Adresse (URL) kommt die URL, über die der Blog erreicht werden soll, also z.B. url.de
  3. Öffnen Sie den Ordner, in dem alle Dateien von WordPress liegen, hier wäre dies der Ordner wordpress. Kopieren Sie die Datei index.php und die .htaccess (wenn diese erstellt wurde) auf ihren Rechner.
  4. Öffnen Sie die index.php Datei mit einem Editor, ich empfehle hierfür entweder den Texteditor von Windows (Start -> Programme -> Zubehör -> Editor) oder den Phase 5 HTML Editor. Ändern Sie diese Zeile ab: <code>require(‘./wp-blog-header.php’);</code>. Tragen Sie das Verzeichnis ein, das Sie für Ihre Software festgelegt haben, hier wäre es wieder wordpress: <code>require(‘./wordpress/wp-blog-header.php’);</code>
  5. Laden Sie beide Dateien in Ihr Hauptverzeichnis von Ihrem Server. Jetzt sollte das Blog über die neue URL erreichbar sein.
  6. Die alte URL-Struktur ist nun verloren gegangen, daher müssen Sie die Permalinks aktualisieren. Gehen Sie auf den Menüpunkt Einstellungen -> Permalinks und klicken auf den Button Änderungen übernehmen. Es kann sein, dass der neue Ordner (hier das Stammverzeichnis) für WordPress keine Schreibrechte haben. Setzen Sie daher entweder den chmod auf 777 oder kopieren Sie den neuen Code in die .htaccess Datei.

Permalinks anpassen

Ein Permalink ist eine URL die beständig sein soll. Der Artikel oder die Seite sollen dauerhaft (permanent) über diesen Link zu erreichen sein. Aus diesem Grund ist es schon bei der Planung sehr wichtig die Struktur der Links so zu wählen, dass Sie dauerhaft von Ihnen akzeptiert werden kann.

Im Admin Panel bietet WordPress die Möglichkeit schon vorgefertigte Permalinks zu verwenden:

  • Standard  http://www.domain.de/?p=123
  • Tag und Name http://www.domain.de/2009/06/12/sample-post/
  • Monat und Name http://www.domain.de/2009/06/sample-post/
  • Numerisch http://www.domain.de/archives/123

Das erste Beispiel verwendet nicht dir ID des Posts um ihn zu lokalisieren. Dies ist die einfachste Möglichkeit, Google findet diese allerdings nicht so ansprechend, da man sich unter p=123 nichts vorstellen kann. Gleich sieht es auch bei dem numerischen Beispiel aus. Das Datum einbauen ist eine gute Lösung (wie ich persönlich finde).

WordPress gibt Ihnen auch die Möglichkeit eine eigene Struktur festzulegen.

Was Sie bei Permalinks beachten sollten

Ich habe früher die Kategorie in den Permalink mit eingebunden. Im Laufe der Zeit hat sich die Kategorie geändert / erweitert oder wurde gelöscht. Das heißt, dass der Permalink ebenso verloren geht. Aus diesem Grund vermeide ich die Kategorie in der Struktur.

WordPress empfiehlt auf dieser Seite, dass Sie nicht nur den Postname verwenden sollten, da es mit Ordnern wie dem Content-Ordner (wp-content) zu Problemen kommen kann. Daher sollten Sie mindestens die ID noch einbauen.

Wegen der Serverlast ist es auch nicht sinnvoll den Permalink mit der Kategorie, einem Tag, Autor oder dem Postnamen zu beginnen (wie es bei mir der Fall ist). So wie ich das verstanden habe, kann WordPress so nicht gleich unterscheiden, ob es eine Seite oder ein Artikel ist und testet beides. Aus diesem Grund sollte der Permalink mit einer Zahl anfangen z.B. dem Datum oder der ID.

Jede Software ist natürlich unterschiedlich, aus diesem Grund kann man Ihnen keine allgemein gültige Anleitung geben. Viele Anbieter haben eine Hilfeseite. Mit dieser Hilfe und meinem Beispiel sollten Sie jedoch in der Lage sein Ihren Blog auf dem eigenen Rechner zu installieren. Vielleicht wollen Sie auch WordPress verwenden, dann sollte diese Anleitung Ihnen als Hilfe reichen. Die Programme entwickeln sich immer weiter, aus diesem Grund kann es sein, dass Ihre aktuelle Version von WordPress nicht mehr mit der jetzt aktuellen WordPress Version 2.7.1 übereinstimmt.

Anleitung für WordPress

  1. Laden Sie die aktuelle Version von WordPress herunter. Die deutsche Version finden Sie hier: http://wordpress-deutschland.org/download/deutsch/
  2. Entpacken Sie die Dateien.
  3. Verbinden Sie Ihren Computer mit dem Server, dafür benötigen Sie ein FTP Programm. Laden Sie nun alle Dateien auf den Server, dieser Vorgang dauert einige Minuten. Es kann angebracht sein, für die WordPress-Dateien einen eigenen Ordner zu erstellen, damit eine Übersicht erhalten bleibt.
  4. Geben Sie dem Ordner, in dem WordPress gespeichert ist, den chmod 777. Das heißt, dass alle ein Schreibrecht haben, unter anderem auch die Software von WordPress.
  5. Öffnen Sie nun über Ihren Webbrowser den Ordner. Die Fehlermeldung sagt Ihnen, dass die wp-config.php Datei nicht vorhanden ist. Mit dem Button Konfigurationsdatei erstellen können Sie diese jedoch erstellen.
  6. Nach einer kurzen Anweisung können Sie mit der Installation beginnen. Die Daten für die Datenbank finden Sie in der Regel bei Ihrem Hoster in Ihrem Kundenbereich.
  7. Mit einem Klick auf Absenden wird die Installation gestartet. Die nächste Meldung gibt Ihnen an, ob die Daten richtig waren und eine Verbindung zum MySQL Server hergestellt werden konnte.
  8. Geben Sie nun einen Blogtitel und eine e-Mail-Adresse an. Es wir der User Admin erstellt. Kopieren Sie das Passwort in eine Textdatei.
  9. Nun ist die Installation abgeschlossen. Sie sollten jedoch noch folgende Konfigurationen vornehmen:
    1. Passwort ändern (Menüpunkt Benutzer)
    2. Die URL anpassen