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The Long Tail (dt.: Der lange Schwanz) ist eine Theorie, die besagt, dass viele Nischenprodukte gewinnbringender sind als die Topseller. Die ist darauf zurückzuführen, da es für die wenigen Topartikel zwar viele Abnehmer gibt, diese in der Summe aber weniger sind als alle Abnehmer der Nischenprodukte. Dies ist darauf zurückzuführen, dass es im Verhältnis zu den Topartikeln unendlich viele Nischenprodukte gibt.
So wäre es eigentlich aus der Sicht der Wirtschaft sinnvoller, wenn man auf Nischenprodukte setzt.

Rechenbeispiel (vereinfacht):

  • Ein Buch bringt einen Gewinn von 1€.
  • Es gibt 10 Topartikel, wobei jeder 100 mal gekauft wird.
  • Es gibt 1000 Nischenprodukte, jedes wird 2 mal gekauft.

Bit der Formel Artikel x Verkaufszahl x Einzelgewinn kann man nun den Gesamtgewinn ausrechnen.
Formel: Artikel x Verkaufszahl x Einzelgewinn = Gesamtgewinn
Topseller: 10 Artikel x 100 Stück x 1€ / Buch = 1000€ Gewinn
Nischenprodukte: 1.000 Artikel x 2 Stück x 1€ / Buch = 2000€ Gewinn

So kann man mit weniger gefragten Artikeln mehr Geld verdienen.

Nachteil / Überlegung:
Mehr Artikel bedeutet größerer Lagerplatz, das bedeutet mehr Geld. Aus diesem Grund ist dieses Prinzip noch nicht voll umsetzbar!

Grundgedanke:
Die VWL versucht die komplexe Wirklichkeit, das Wirtschaftsgefüge einer bestimmten Region, mit Hilfe von Modellen zu veranschaulichen.
Damit diese Modelle sinnvoll sind, müssen einige Einflussfaktoren als konstant/gegeben angenommen werden. Diese Vereinfachung der Vorrausetzungen nennt man Prämissen.

Beispiel: Für das Modell der Preisbildung in der Marktwirtschaft geht man nur von einem Gut aus. Danach wird analysiert, wie die Nachfrage und das Angebot für dieses Gut zusammenhängen. Die Prämisse besteht nun darin, dass man nur ein Gut betrachten und nicht Millionen von Gütern.

Grundproblem:
Jeder Mensch hat Bedürfnisse und Wünsche, welche als Mängen empfunden werden können. Ziel eines jeden Menschen ist es, diesen Mangel zu beseitigen. Die Mittel zur Befriedigung nennt man Güter, die die menschlichen Bedürfnisse indirekt stillen.
Nun besteht die Schwierigkeit darin, dass die Knappheit der Güter der Unbegrenztheit der menschlichen Bedürfnisse gegenübersteht. Dies erzeugt ein Spannungsverhältnis zwischen den knappen Gütern und den unbegrenzten Bedürfnisse, das ein Problem für die Wirtschaftswissenschaften ist.

VW-WERK Wolfsburg _ Wirtschaft und Geografie

Standortbedingungen

Standortvorteile

Wolfsburg besitzt qualifizierte Arbeitskräfte und eine gute logistische Lage. Für eine ausreichende medizinische Versorgung für die Mitarbeiter und die Versorgung an Bedarfsgütern ist gesorgt, sodass es zu weniger Ausfällen bei dem Mitarbeiter kommt und somit die volle Arbeitsleistung jedes Mitarbeiters gewährleistet werden kann.

Infrastruktur

Das VW-Werk in Wolfsburg hat in der Mitte Europas und Deutschlands eine vorteilhafte Lage, weil somit von hieraus alle deutschen und europäischen Absatzmärkte auf kürzesten Weg erreicht werden können. Die Stadt Wolfsburg besitzt eine sehr gute Infrastruktur bzw. Verkehrsanbindung. Die Autobahn A2 als Ost-West-Verbindung (Berlin-Hannover-Ruhrgebiet) und die ein wenig entfernte A7 als Nord-Süd-Verbindung bieten eine Schnellstraßenanbindung an das VW-Werk. Des Weiteren verläuft der Mittellandkanal dort als Schifffahrtsweg, der das VW-Werk über den Elbe-Seitenkanal und Elbe, der Weser oder dem Dortmund-Ems-Kanal mit de Nordsee und somit den Weltmeeren verbindet. Zudem besitzt Wolfsburg einen Anschluss an das Schienennetz der Deutschen Bahn.

Wolfsburg bildet ein Güterverkehrszentrum, das die Anforderungen für die Logistik des VW-Werkes erfüllen.

Bildung

Eine Fachhochschule für Fahrzeugbau und Betriebswirtschaftslehre in Wolfsburg und zahlreiche Universitäten in der Umgebung, wie z.B. in Braunschweig, Magdeburg und Hannover sowie die Ausbildungsplätze bei VW sorgen für genügend qualifizierte Arbeitskräfte.

Klima

Das Übergangsklima der gemäßigten Klimazone sorgt für keine Extremtemperaturen, sodass man keine riesigen Kühlmaschinen bzw. Heizkraftwerke benötigt. Zudem kommt sehr selten zu Überschwemmungen oder orkanartigen Winden, die die Produktion beeinflussen.

Verflechtungen und Impulse für die Region

Das VW-Werk in Wolfburg sichert das Einkommen von 60 bis 70% der Wolfsburger Privathaushalte und ist zugleich rahmensetzend für die finanzielle Lage der Stadt Wolfsburg. Daraus ergibt sich eine ökonomische Abhängigkeit vom VW-Werk für die Stadt. Aufgrund des überdurchschnittlichen Lohnniveaus und den Sozialleistungen im VW-Werk ist eine Ansiedlung eines anderen Industriebetriebes in Wolfsbug problematisch, selbst die Zulieferindustrie im Wolfsburger Raum ist nur ansatzweise entwickelt. Somit ist die höchste Priorität der Kommunalregierung die Förderung des Wolfsburger VW-Werkes, dies bedeutet, dass das VW-Werk betreffende Dinge, wie z.B. Baugenehmigungen, im Interesse des Werkes kommunalpolitisch entschieden werden.

Das VW-Werk war mit zuständig für den Aufbau der Fachhochschule für Fahrzeugbau und Betriebswirtschaftslehre.

Zudem ist VW Hauptsponsor der Bundesligamannschaft VFL Wolfsburg.

Das VW-Werk stellt viele Ausbildungsplätze und bietet zunehmend jedes Jahr mehr Beschäftigungsstellen im Werk.

Als 1998 die Arbeitslosigkeit in Wolfsburg anstieg, wurde von VW das Konzept der Wolfsburg AG der Stadt vorgelegt.

Wolfsburg AG

„Die Wolfsburg AG schafft eine langfristige Wirtschafts- und Beschäftigungsperspektive am Standort Wolfsburg. Dazu werden in den Wirtschaftsfeldern Mobilität, Freizeit Tourismus Entertainment, Informationstechnologie und Gesundheitswirtschaft wirtschaftliche und wissenschaftliche Aktivitäten räumlich und thematisch vernetzt. Als Gemeinschaftsunternehmen der Stadt Wolfsburg und der Volkswagen AG ist die Wolfsburg AG der Motor dieser Prozesse.“ 1

Das vorläufige Ziel war die Halbierung der Arbeitslosigkeit. Dieses Ziel wurde schon nach kurzer erreicht. Die Arbeitslosigkeit sank von 17,2 Prozent im Jahre 1997 auf 9,8

Prozent in 2007.² An diesem Beispiel erkennt man den Einfluss und das soziale Engagement des VW-Werkes in Wolfsburg.

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1 http://www.wolfsburg-ag.com/sixcms/detail.php?template=wob_master<=&sv[id]=25584&nav1=25585

² http://www.wolfsburg-ag.com/sixcms/media.php/619/AutoVision_WolfsburgAG.pdf