In der Regel ist die Startseite eine besondere „Seite”. Bei einem Blog können auf dieser Seite z.B. die neusten Artikel ausgegeben werden, ohne diese in Kategorien einzuordnen. So kam die Frage auf, wie man vielleicht statische Elemente auch auf die Startseite anpassen könnte? Damit ist z.B. eine eigene Sidebar gemeint, oder eine andere Anordnung der Werbung. Diese Funktionen werden von WordPress „Conditional Tags” genannt. Für andere Bereich gibt es ähnliche Funktionen (Ähnliche Funktionen).
Für dieses Vorhaben hat WordPress eine Funktion:
is_home();
Diese Funktion gibt den Wert true aus, wenn wir uns auf der Startseite befinden und false, wenn dies nicht der Fall ist.
Mit einer einfachen if-Abfrage kann man so z.B. eine zweite Sidebar einbinden:
<?php
if (is_home()) {
get_sidebar(‘startseite’);
} else {
get_sidebar(‘standard’);
}
?>
Wird die Startseite geöffnet, so wird die Sidebar „startseite” geöffnet. Befindet man sich auf einer anderen Seite, so wird die Sidebar „standard” geöffnet.
Dies ist natürlich auch mit anderen Funktionen oder Ausgaben möglich. So könnte man auch einen Werbebanner ausgeben lassen, wenn man sich nicht auf der Startseite befindet:
<?php
if (!is_home()) {
echo “- Werbe-Code -”;
}
?>
4Januar
Eine Sidebar ist ein unersetzliches Navigationselement für eine Internetseite. Hier können die letzten Artikel angezeigt werden, die letzten Kommentare oder auch die Tag-Cloud. Die Anpassung ist in WordPress vergleichsweise einfach: Im Design unter Widgets werden die jeweiligen Attribute/Elemente für die Sidebar ausgewählt und Hinzugefügt. Was jedoch, wenn die Sidebar für die verschiedenen Seiten der Website unterschiedlich aufgebaut sein soll?
Es gibt verschiedene Möglichkeiten dies umzusetzen:
Hat man gute bis sehr gute Kenntnisse im Bereich Html und PHP, dann ist die erste Variante sehr einfach umzusetzen:
<ul id=“sidebar“>
<li><a href=““>Dieser Link wird immer angezeigt!</a></li>
<?php if (is_page(‘Name der Seite’)) : ?>
<li><a href=””>Ich werde nur auf der bestimmten Seite angezeigt!</a></li>
</ul>
Spätestens bei sehr vielen individuellen Verlinkungen und Sidebar-Elementen wird diese Handhabung jedoch sehr unhandlich. Eine etwas handlichere Variante ist dagegen die zweite der beiden genannten.
Am einfachsten kann die neue Sidebar erstellt werden, wenn die vorhandene als Grundlage genutzt wird. Hierzu das zugehörige Template mit einem Editor öffnen und unter einem anderen (!) Namen speichern. Anschließend erfolgt eine kleine Anpassung im Namen des Templates. Aus beispielsweise <!-Right Sidebar Template –> wird dann zum Beispiel <!-Second Right Sidebar Template –>.
Wichtig: Wird das Template namentlich im Template selbst noch einmal aufgerufen, dann muss auch hier der neue Name eingesetzt werden!
Anschließend erneut speichern und in den zugehörigen Design-Ordner auf dem Webspace laden.
Damit ist die Anpassung jedoch noch nicht abgeschlossen, denn die Sidebar ist zwar im Theme vermerkt, wird aber nicht aufgerufen. Dafür müssen als nächstens die Theme-Funktionen angepasst werden. In der Regel ist diese die Datei functions.php. Dort wird die zusätzliche Sidebar über den Befehl
if ( function_exists(‘register_sidebar’) )
register_sidebar(array(‘name’ => ‘Second Right Sidebar’));
gleich zu Beginn der Datei zusammen mit den anderen Sidebars eingelesen. Nun kann sie auch über den Bereich Widgets aufgerufen und angepasst werden.
Im letzten Schritt müssen die verschiedenen Sidebars nun lediglich den einzelnen Seiten zugeordnet werden. Dazu wird das Hauptindex-Template (index.php) angepasst. Dort wird zu Beginn die Sidebar standardisiert über <?php get_sidebar(); ?> aufgerufen. Damit dies für jede Seite unterschiedlich ist, muss der Aufruf etwas angepasst werden:
<?php if(is _page(‘Name der Seite’)) : get_sidebar(‘Second Right Sidebar’)) : else : get_sidebar(‘Right Sidebar’)); ?>
Nun nur noch speichern und auf den Server laden, anschließend haben die beiden Seiten individuelle Sidebars. Natürlich kann das auch entsprechend für mehrere Seiten durchgeführt werden. Hierfür muss dann natürlich auf die richtige Verschachtelung geachtet werden.
6Juli
In diesem Eintrag möchte ich Ihnen erklären, wie ein Blog aufgebaut ist. Die wesentlichen Bestandteile sind, wie in diesem Eintrag beschrieben, der Header, Content, Sidebar und der Footer. Nun möchte ich etwas tiefer auf diese Elemente eingehen.
Head ist englisch und heißt Kopf, damit ist klar, dass der Header der „Kopf” des Blogs ist. In dem Header finden Sie das Logo, den Namen der Seite und die Beschreibung. Oft gibt es noch Zusatzelemente wie eine Suche, ein Top-Menü oder auch Werbung.
Dieser Ausdruck ist auch englisch und bedeutet übersetzt Inhalt. In der Regel ist dies der Teil neben der Navigation. Dieser Eintrag ist der Content dieser Seite. In Ihm können auch Bilder, Listen, Tabellen oder Werbeblöcke stehen.
Die Sidebar ist eine Seitenleiste. In Ihr befindet sich z.B. die Navigation oder auch Menü genannt. Die wesentlichen Bestandteile sind die Kategorien, das Archiv und die Seiten. Es ist oft nicht schwer ein weiteres Element einzubinden. Da es aber viele Verschiedene Zusätze gibt, wie z.B. eine Tag Cloud haben wir eine Kategorie für Sie angelegt. Sie finden diese rechts in der Sidebar.
Footer ist die Fußzeile, damit also der Abschluss einer Webseite oder eines Blogs. Vor einigen Jahren war diese für den Endnutzer sehr unbedeutend. Der wesentliche Inhalt war ein Copyright und vielleicht noch ein paar Links für den Kontakt mit dem Administrator. Der Trend geht heute allerdings in die Richtung diesen Bereich ebenfalls zu Nutzen. RSS Feeds werden gerne in diesem eingebaut oder auch das Archiv.
19Juni
Diese Elemente für die Sidebar werden immer in das Template eingebaut. Das Template ist das Design der Webseite. Bei WordPress gehen Sie dazu in den Ordner wp-content -> themes und wählen das verwendete Template aus.
Die Sidebar befindet sich in der Regel in der Datei sidebar.php, hier bauen Sie also die Tag Cloud oder die Kategorie ein. Diese Elemente werden fast immer von dem Blog erstellt, das heißt, die Software hat eine integrierte Funktion über die Sie ganz einfach das besagte Element einbauen können. Diese Funktionen sind immer in PHP geschrieben. Um dem Server zu sagen, dass dies PHP Code ist verwenden Sie folgenden Befehl:
<?php ..... ?>
Die Punkte werden nicht geschrieben, dies soll der Code sein. Die meisten Funktionen für die Sidebar haben nur eine Funktion, diese kann so aussehen:
funktion('');
Der Text ist der Name der Funktion, somit wird Sie aufgerufen. In die Klammer kann man Werte an die Funktion übergeben. Bei WordPress kann man mehrere Werte übergeben. Zu jedem Wert gehört ein Parameter. Dieser Parameter definiert, wofür der Wert ist. Der Parameter limit kann z.B. bestimmen, wie viele Reihen ausgegeben werden. Wird limit also mit 10 definiert werden 10 Reihen ausgegeben. Der Parameter orderby kann z.B. sagen, wie die Reihen geordnet werden, nach dem Namen, dem Datum oder ähnlichem.
Um diese zwei Parameter zu trennen hat WordPress das Trennzeichen &. So wird der Wert von einem nächsten Parameter getrennt.
So würde die Beispielfunktion mit den Parametern und deren Werte aussehen:
<?php funktion('limit=10&orderby=name'); ?>