Mit der Software Xampp ist es möglich, dass Sie einen eigenen Server auf Ihrem PC betreiben. Xampp beinhaltet folgende Software:
Vorab: Xampp muss nicht installiert werden, sondern nur entpackt werden. Man kann es sich nicht als eine übliche Anwendersoftware vorstellen, die z.B. PHP Dateien mittels Doppelklick ausführt.
Xampp wird auf das Unterverzeichnis der Festplatte gelegt, z.B.: c:\xampp. In diesem Ordner ist die Datei xampp-control.exe. Über diese Datei kann der Server (Apache und MySQL) “gestartet” werden. Über den Browser können Sie nun auf diesen Server zugreifen: http://127.0.0.1/ (Locale Adresse)
Die auf der “Webseite” angezeigten Daten befinden sich in dem Ordner c:\xampp\htdocs. Hier können die PHP Dateien abgelegt werden, z.B.: c:\xampp\htdocs\php\test.php, anschließend wird diese Datei über den Browser http://127.0.0.1/php/test.php aufgerufen. Die MySQL Datenbank lässt sich unter http://127.0.0.1/phpmyadmin/ verwalten.
4Januar
Eine Sidebar ist ein unersetzliches Navigationselement für eine Internetseite. Hier können die letzten Artikel angezeigt werden, die letzten Kommentare oder auch die Tag-Cloud. Die Anpassung ist in WordPress vergleichsweise einfach: Im Design unter Widgets werden die jeweiligen Attribute/Elemente für die Sidebar ausgewählt und Hinzugefügt. Was jedoch, wenn die Sidebar für die verschiedenen Seiten der Website unterschiedlich aufgebaut sein soll?
Es gibt verschiedene Möglichkeiten dies umzusetzen:
Hat man gute bis sehr gute Kenntnisse im Bereich Html und PHP, dann ist die erste Variante sehr einfach umzusetzen:
<ul id=“sidebar“>
<li><a href=““>Dieser Link wird immer angezeigt!</a></li>
<?php if (is_page(‘Name der Seite’)) : ?>
<li><a href=””>Ich werde nur auf der bestimmten Seite angezeigt!</a></li>
</ul>
Spätestens bei sehr vielen individuellen Verlinkungen und Sidebar-Elementen wird diese Handhabung jedoch sehr unhandlich. Eine etwas handlichere Variante ist dagegen die zweite der beiden genannten.
Am einfachsten kann die neue Sidebar erstellt werden, wenn die vorhandene als Grundlage genutzt wird. Hierzu das zugehörige Template mit einem Editor öffnen und unter einem anderen (!) Namen speichern. Anschließend erfolgt eine kleine Anpassung im Namen des Templates. Aus beispielsweise <!-Right Sidebar Template –> wird dann zum Beispiel <!-Second Right Sidebar Template –>.
Wichtig: Wird das Template namentlich im Template selbst noch einmal aufgerufen, dann muss auch hier der neue Name eingesetzt werden!
Anschließend erneut speichern und in den zugehörigen Design-Ordner auf dem Webspace laden.
Damit ist die Anpassung jedoch noch nicht abgeschlossen, denn die Sidebar ist zwar im Theme vermerkt, wird aber nicht aufgerufen. Dafür müssen als nächstens die Theme-Funktionen angepasst werden. In der Regel ist diese die Datei functions.php. Dort wird die zusätzliche Sidebar über den Befehl
if ( function_exists(‘register_sidebar’) )
register_sidebar(array(‘name’ => ‘Second Right Sidebar’));
gleich zu Beginn der Datei zusammen mit den anderen Sidebars eingelesen. Nun kann sie auch über den Bereich Widgets aufgerufen und angepasst werden.
Im letzten Schritt müssen die verschiedenen Sidebars nun lediglich den einzelnen Seiten zugeordnet werden. Dazu wird das Hauptindex-Template (index.php) angepasst. Dort wird zu Beginn die Sidebar standardisiert über <?php get_sidebar(); ?> aufgerufen. Damit dies für jede Seite unterschiedlich ist, muss der Aufruf etwas angepasst werden:
<?php if(is _page(‘Name der Seite’)) : get_sidebar(‘Second Right Sidebar’)) : else : get_sidebar(‘Right Sidebar’)); ?>
Nun nur noch speichern und auf den Server laden, anschließend haben die beiden Seiten individuelle Sidebars. Natürlich kann das auch entsprechend für mehrere Seiten durchgeführt werden. Hierfür muss dann natürlich auf die richtige Verschachtelung geachtet werden.
2Juli
Wenn Sie einen Blog selber hosten wollen brauchen Sie ebenfalls eine Domain. Es ist sinnvoll eine Top Level Domain zu wählen, das heißt, dass Sie keine Subdomain wählen. Diese Adresse sind in der Regel bei einem Webspace-Angebot inbegriffen.
Wählen Sie eine Domain mit einer gängigen Endung. Für Deutschland gibt es die Endung .de. Gängig wären auch Endungen wie .net, .org, .com oder .eu. Jede Domain darf es nur einmal geben. So können Sie keinen Namen wählen, den es schon gibt, sonst wäre keine eindeutige Zuordnung möglich. Eine Top Level Domain kann man sich oft auch besser merken als die kostenlosen Sub-Domains, was ein großer Vorteil ist, da so Ihr Blog besser zu erreichen ist.
Je nach Preis variieren die Leistungen der Anbieter. Doch ein Blog hat Anforderungen an den Webspace aus diesem Grund reicht es nicht unbedingt den billigsten Webspace zu mieten. Hier habe ich diese Anforderungen aufgelistet:
Dieser Blog wird bei All-Inkl gehostet.
19Juni
Diese Elemente für die Sidebar werden immer in das Template eingebaut. Das Template ist das Design der Webseite. Bei WordPress gehen Sie dazu in den Ordner wp-content -> themes und wählen das verwendete Template aus.
Die Sidebar befindet sich in der Regel in der Datei sidebar.php, hier bauen Sie also die Tag Cloud oder die Kategorie ein. Diese Elemente werden fast immer von dem Blog erstellt, das heißt, die Software hat eine integrierte Funktion über die Sie ganz einfach das besagte Element einbauen können. Diese Funktionen sind immer in PHP geschrieben. Um dem Server zu sagen, dass dies PHP Code ist verwenden Sie folgenden Befehl:
<?php ..... ?>
Die Punkte werden nicht geschrieben, dies soll der Code sein. Die meisten Funktionen für die Sidebar haben nur eine Funktion, diese kann so aussehen:
funktion('');
Der Text ist der Name der Funktion, somit wird Sie aufgerufen. In die Klammer kann man Werte an die Funktion übergeben. Bei WordPress kann man mehrere Werte übergeben. Zu jedem Wert gehört ein Parameter. Dieser Parameter definiert, wofür der Wert ist. Der Parameter limit kann z.B. bestimmen, wie viele Reihen ausgegeben werden. Wird limit also mit 10 definiert werden 10 Reihen ausgegeben. Der Parameter orderby kann z.B. sagen, wie die Reihen geordnet werden, nach dem Namen, dem Datum oder ähnlichem.
Um diese zwei Parameter zu trennen hat WordPress das Trennzeichen &. So wird der Wert von einem nächsten Parameter getrennt.
So würde die Beispielfunktion mit den Parametern und deren Werte aussehen:
<?php funktion('limit=10&orderby=name'); ?>
Vielleicht haben Sie sich gefragt, wie es bei einem Blog hinter den Kulissen aussieht. Die Software wird auf einem Server gespeichert und dort auch ausgeführt. Die Daten werden mit dem FTP (File Transfer Protocol) auf dem Server hochgeladen und gespeichert.
Der Komplette Text wie die Einträge, Kommentare, Einstellungen und auch die Links von dem Blogroll werden alle in einer Datenbank gespeichert. Diese können so direkt abgerufen werden. Dies ist einfach als dass man sie in einer Datei auf dem Server speichern würde, wobei man sagen muss, dass die Datenbank ihre Dateien auch auf dem Server speichert.
Ruft nun ein User einen Blog auf, wird ein PHP Script ausgeführt. Diese ermittelt über die URL welchen Eintrag aus der Datenbank abgerufen werden soll. Die Daten werden in ein Template gelegt, das ist das Design der Seite und weiter verarbeitet und so an den Browser des Users gesendet. Dies ist dann meist nur noch eine HTML-Seite mit Bildern. Der Browser stellt schreibt den Code nun so um, dass wir Ihn als eine Webseite erkennen können.