Sie durchsuchen: MySQL


Mit der Software Xampp ist es möglich, dass Sie einen eigenen Server auf Ihrem PC betreiben. Xampp beinhaltet folgende Software:

  • Apache
  • PHP
  • MySQL
  • Perl

Wie Nutze ich Xampp als Server für z.B. PHP Dateien? Eine kleine Anleitung

Vorab: Xampp muss nicht installiert werden, sondern nur entpackt werden. Man kann es sich nicht als eine übliche Anwendersoftware vorstellen, die z.B. PHP Dateien mittels Doppelklick ausführt.

Xampp wird auf das Unterverzeichnis der Festplatte gelegt, z.B.: c:\xampp. In diesem Ordner ist die Datei xampp-control.exe. Über diese Datei kann der Server (Apache und MySQL) “gestartet” werden. Über den Browser können Sie nun auf diesen Server zugreifen: http://127.0.0.1/ (Locale Adresse)

Die auf der “Webseite” angezeigten Daten befinden sich in dem Ordner c:\xampp\htdocs. Hier können die PHP Dateien abgelegt werden, z.B.: c:\xampp\htdocs\php\test.php, anschließend wird diese Datei über den Browser http://127.0.0.1/php/test.php aufgerufen. Die MySQL Datenbank lässt sich unter http://127.0.0.1/phpmyadmin/ verwalten.

Jede Software ist natürlich unterschiedlich, aus diesem Grund kann man Ihnen keine allgemein gültige Anleitung geben. Viele Anbieter haben eine Hilfeseite. Mit dieser Hilfe und meinem Beispiel sollten Sie jedoch in der Lage sein Ihren Blog auf dem eigenen Rechner zu installieren. Vielleicht wollen Sie auch WordPress verwenden, dann sollte diese Anleitung Ihnen als Hilfe reichen. Die Programme entwickeln sich immer weiter, aus diesem Grund kann es sein, dass Ihre aktuelle Version von WordPress nicht mehr mit der jetzt aktuellen WordPress Version 2.7.1 übereinstimmt.

Anleitung für WordPress

  1. Laden Sie die aktuelle Version von WordPress herunter. Die deutsche Version finden Sie hier: http://wordpress-deutschland.org/download/deutsch/
  2. Entpacken Sie die Dateien.
  3. Verbinden Sie Ihren Computer mit dem Server, dafür benötigen Sie ein FTP Programm. Laden Sie nun alle Dateien auf den Server, dieser Vorgang dauert einige Minuten. Es kann angebracht sein, für die WordPress-Dateien einen eigenen Ordner zu erstellen, damit eine Übersicht erhalten bleibt.
  4. Geben Sie dem Ordner, in dem WordPress gespeichert ist, den chmod 777. Das heißt, dass alle ein Schreibrecht haben, unter anderem auch die Software von WordPress.
  5. Öffnen Sie nun über Ihren Webbrowser den Ordner. Die Fehlermeldung sagt Ihnen, dass die wp-config.php Datei nicht vorhanden ist. Mit dem Button Konfigurationsdatei erstellen können Sie diese jedoch erstellen.
  6. Nach einer kurzen Anweisung können Sie mit der Installation beginnen. Die Daten für die Datenbank finden Sie in der Regel bei Ihrem Hoster in Ihrem Kundenbereich.
  7. Mit einem Klick auf Absenden wird die Installation gestartet. Die nächste Meldung gibt Ihnen an, ob die Daten richtig waren und eine Verbindung zum MySQL Server hergestellt werden konnte.
  8. Geben Sie nun einen Blogtitel und eine e-Mail-Adresse an. Es wir der User Admin erstellt. Kopieren Sie das Passwort in eine Textdatei.
  9. Nun ist die Installation abgeschlossen. Sie sollten jedoch noch folgende Konfigurationen vornehmen:
    1. Passwort ändern (Menüpunkt Benutzer)
    2. Die URL anpassen

Wenn Sie einen Blog selber hosten wollen brauchen Sie ebenfalls eine Domain. Es ist sinnvoll eine Top Level Domain zu wählen, das heißt, dass Sie keine Subdomain wählen. Diese Adresse sind in der Regel bei einem Webspace-Angebot inbegriffen.

Wählen Sie eine Domain mit einer gängigen Endung. Für Deutschland gibt es die Endung .de. Gängig wären auch Endungen wie .net, .org, .com oder .eu. Jede Domain darf es nur einmal geben. So können Sie keinen Namen wählen, den es schon gibt, sonst wäre keine eindeutige Zuordnung möglich. Eine Top Level Domain kann man sich oft auch besser merken als die kostenlosen Sub-Domains, was ein großer Vorteil ist, da so Ihr Blog besser zu erreichen ist.

Je nach Preis variieren die Leistungen der Anbieter. Doch ein Blog hat Anforderungen an den Webspace aus diesem Grund reicht es nicht unbedingt den billigsten Webspace zu mieten. Hier habe ich diese Anforderungen aufgelistet:

  • PHP: Das ist eine Programmiersprache in der die Blogs programmiert sind. Sollte der Webspace diese nicht unterstützen funktioniert der Blog nicht.
  • MySQL: Dies ist Datenverwaltungssystem. Ein Blog verwendet dies um die Einträge, Kommentare und andere Informationen darin zu speichern.
  • Speicherplatz: Für einen Blog reichen 8 MB nicht aus, auch wenn die Dateien nur so groß sind. Bedenken Sie, dass ein Eintrag oder ein Kommentar auch Speicherplatz verbraucht. Später wollen Sie vielleicht noch ein paar Bilder einfügen. Rechnen Sie lieber großzügiger und wählen Sie pro Blog ca. 200 – 500 MB.
  • Traffic: Das ist der Datenverkehr. Jeder Aufruf oder Anfrage verursacht etwas Traffic. Ist die Datei groß, so ist das Trafficaufkommen auch größer. Rechnen Sie pro Blog mit 10 – 20 GB, wenn Sie keine großen Dateien zum Download anbieten.
  • Unlimited Traffic: Das heißt, dass der Hoster den Traffic nicht begrenzt. Das stimmt allerdings in der Regel nicht. Sie können davon ausgehen, dass der Traffic doch begrenzt wird. Ein Seriöser Anbieter verkauft den Traffic nicht für einen sehr kleinen Preis, was hier der Fall sein könnt.

Dieser Blog wird bei All-Inkl gehostet.

Vielleicht haben Sie sich gefragt, wie es bei einem Blog hinter den Kulissen aussieht. Die Software wird auf einem Server gespeichert und dort auch ausgeführt. Die Daten werden mit dem FTP (File Transfer Protocol) auf dem Server hochgeladen und gespeichert.

Der Komplette Text wie die Einträge, Kommentare, Einstellungen und auch die Links von dem Blogroll werden alle in einer Datenbank gespeichert. Diese können so direkt abgerufen werden. Dies ist einfach als dass man sie in einer Datei auf dem Server speichern würde, wobei man sagen muss, dass die Datenbank ihre Dateien auch auf dem Server speichert.

Ruft nun ein User einen Blog auf, wird ein PHP Script ausgeführt. Diese ermittelt über die URL welchen Eintrag aus der Datenbank abgerufen werden soll. Die Daten werden in ein Template gelegt, das ist das Design der Seite und weiter verarbeitet und so an den Browser des Users gesendet. Dies ist dann meist nur noch eine HTML-Seite mit Bildern. Der Browser stellt schreibt den Code nun so um, dass wir Ihn als eine Webseite erkennen können.