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Fette liefern dem Körper sehr viel Energie, mehr als Eiweiße und Kohlenhydrate. Leider ist die Energie, die Fette uns liefern, nicht sehr wirksam für uns. Statt dass man sich durch die zugeführte Energie durch Fett belastbarer fühlt, fühlt man sich in der Praxis schlapp und gehemmt. Das liegt daran, dass Fette dazu neigen, sich in unserem Körper einzulagern und möglicherweise unerwünschte Fettdepots anlegen.

Aber nicht nur aus ästhetischen Gründen gelten die Fettdepots bei vielen Menschen als verhasst.
Denn auch gesundheitlich gesehen sind sie schädlich, denn der Körper kann nicht so viel Energie aus den Fettdepots gewinnen wie aus der gleichen Menge an gefüllten Zuckerdepots der Muskelmasse.

Ohne Fette wären die Menschen nicht lebensfähig, denn unsere Zellen brauchen unbedingt Fett. Dabei kommt es vor allem auf die Menge des Fettes sowie auf die Art des Fettes an.
Der Körper wandelt Fette nach Verzehr zu Fettsäuren um. Dabei unterscheidet man vor allem zwischen pflanzlichen und tierischen Fetten.

Tierische Fette

Die tierischen Fette befinden sich vor allem in Wurst, Fleisch, Milchprodukten, Käse oder auch Chips.
Tierische Fette bestehen zum größten Teil aus gesättigten Fettsäuren und auch Cholesterin. Die Fettsäuren der tierischen Fette werden mit Hilfe der Gallenflüssigkeit auf gespalten und von dort aus über das Blut an die Zellen befördert.
Der Körper kann die gesättigten Fettsäuren kaum abbauen, deshalb werden sie für uns als Fettpolster z.B. an Bauch, Hüfte und den Schenkeln sichtbar.
Deshalb gelten die gesättigten Fette als die hauptsächlichen Dickmacher unter den verschiedenen Fetten.

Pflanzliche Fette

Pflanzliche Fette (sog. ungesättigte Fettsäuren) sind für uns unabdinglich. Denn sie versorgen unser ganzes Nervensystem und unser Gehirn mit Energie. Auch können mit den so genannten „ungesättigten“ Fettsäuren bestimmte Vitamine auf gespalten und damit für unseren Körper nutzbar gemacht werden. Ohne diese Fettsäuren wäre dies nicht möglich und lebensnotwendige Vitamine blieben uns somit verwehrt.
Des Weiteren schützt uns diese Art von Fettsäuren die Blutgefäße und lässt sie nicht verkalken.
Dies wiederum bewahrt uns vor Herz-Kreislauferkrankungen.
Pflanzliche Fette sind in Olivenöl enthalten, aber auch in vielen Arten von Seefischen.

Es lässt sich also festhalten, dass Fette im Allgemeinen nicht dick machen.
Man sollte jedoch die Finger von gesättigten Fettsäuren lassen, denn sie machen sich ziemlich bald nach Verzehr als Fettpolster bemerkbar.
Unverzichtbar für unsere Ernährung sind jedoch die pflanzlichen Fettsäuren, ohne die wir nicht lebensfähig wären. Zudem schützen sie vor häufigen Erkrankungen wie z.B. Herzinfarkten.

Die Brigitte Diät ist eine sehr häufig ausgeführte Diätform, was eventuell auf das relativ einfache Prinzip der Diät zurückzuführen ist.
Erlaubt sind pro Tag 1000-1500 kcal, die man aus vollwertiger und ausgewogener Mischkost zu sich nehmen sollte. Obst und Gemüse sollten das Hauptnahrungsmittel sein, während aber tierische Eiweiße und (gesunde) Fette nicht zu kurz kommen sollten.
Es erfordert ein wenig Aufwand, diesen ganzen Anforderungen gerecht zu werden. 20-30 Minuten zur Zubereitung eines Essens sind meistens notwendig.
Des Weiteren sollten die Mahlzeiten über den ganzen Tag verteilt sein. Fünf Mahlzeiten gelten als optimal, d.h. Frühstück, ein Snack, Mittagessen, ein Snack, Abendessen.

Das Einkaufen der Lebensmittel stellt einem bislang eher unbedarften Koch (oder Köchin) vor eine kleine Herausforderung. Denn die sehr ausgewogene Ernährung erfordert einiges an Geduld beim Experimentieren mit den verschiedenen Lebensmitteln, bis man schließlich etwas findet, das die eigenen Geschmacksnerven mit „gut“ bewerten.

Zur Vereinfachung dieses Problem gibt es mittlerweile eine große Auswahl an Brigitte-Diät Büchern, die den Anforderungen der Diät entsprechen. Hier raus kann man sich viele Inspirationen holen, was die eigene Ernährung anbelangt.
In diesen Büchern findet man oft auch noch ein sehr wichtiges Kapitel für das erfolgreiche Abnehmen, nämlich Sport. Es wird gezeigt, welche Übungen für die Fettverbrennungen ideal sind und wie man sich am besten dazu aufrafft, falls die Motivation fehlt.

Ingesamt ist die Brigitte Diät eine sehr gesunde Diät, die vor allem eine tiefgehende Auseinandersetzung mit der eigenen Ernährung erfordert. Allerdings ist das Integrieren der Diät in den Alltag manchmal etwas schwierig, da das Zubereiten der Mahlzeiten oft einen hohen Zeitaufwand mit sich bringt.
Für das langfristige Abnehmen ohne den gefürchteten „Jojo-Effekt“ gilt die Brigitte Diät als sehr geeignet, da für das Gelingen der Diät eine ausgewogene Ernährung erforderlich ist und deshalb vor unerwünschten Heißhungerattacken schützt.
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