Ein gehosteter Blog bedeutet, dass der Blog von einem Dienst zur Verfügung stellt. Dies ist die einfachste Art einen Blog zu betreiben, da Sie sich praktisch nur um den Inhalt kümmern müssen.
Die Vorgehensweise ist immer gleich. Sie melden sich bei einem Anbieter an. Für diese Anmeldung werden mehrere Daten verlangt, die später z.B. den Namen Ihres Blogs festlegen. Nach der Anmeldung können Sie sich einloggen und die Konfigurationen vornehmen und damit auch den eigentlichen Blog starte.
In der Regel umfassen solche Angebote mindestens diese Merkmale:
- Webspace und Datenbank: In diesen zwei Komponenten wird der Blog bzw. dessen Daten gespeichert.
- Updates: Sollte es eine neue Version Ihrer Blog Software geben, so wird Ihre aktuelle Version auf den neusten Stand gebracht.
- Adresse: Ihr Blog ist über eine URL erreichbar. Diese sind in der Regel Subdomains mit folgendem Aufbau: meinblog.Bloganbieter.de
- Designs: Sie haben oft die Möglichkeit zwischen Designs zu wählen. Diese Umstellung ist in der Regel mit wenigen Klicks getätigt.
Vorteile
- Es gibt viele Anbieter die keine Gebühren verlangen. Somit ist dieser Dienst für Sie kostenlos.
- Da der Anbieter den Blog installiert und einrichtet brauchen Sie keine Kenntnisse im Bezug auf die Installation der Software oder einer anderen Programmiersprache. Somit ist die Einrichtung sehr einfach.
- Die großen Anbieter haben in der Regel ein großes Servernetzwerk und eine gute Anbindung. Ihr Blog ist somit fast immer erreichbar, was bei einem Billiganbieter von Webspace nicht unbedingt gewährleistet ist.
Nachteile
- Sie werden keinen vollen Zugriff auf Ihren Blog haben, das bedeutet, dass Sie keine Änderungen an der Software vornehmen können. Sollten Sie später mit Ihrem Blog Geld verdienen wollen, wäre dies ein Hürde.
- Zu dem Vollen zugriff zählt auch, dass der Blog so nicht unbedingt ein Bestandteil einer Webseite sein kann. Es kann unter Umständen nicht möglich sein, eine zweite Navigation (die Ihrer Webseite) einzubauen.
- Sie sind mit all Ihren Besuchern an einen Anbieter gebunden. Ein späterer Umzug kann sehr schwer werden.
Sollten Sie langfristig einen Blog führen wollen, so sollten Sie am Anfang überlegen, ob es nicht sinnvoll wäre, einen Blog selbst zu hosten.
Für Sie wird die Software interessant, wenn Sie kein gehostetes Angebot nutzen wollen, spricht Sie das komplette Blog selbst verwalten wollen. Sollten Sie diese Lösung anstreben brauchen Sie einen Webspace auf dem Sie das Blog installieren können. Beachten Sie auch die Vorraussetzungen, die dieser Webspace oder sogar Server mitbringen muss.
Es gibt viele verschiedene Entwickler, ich selbst verwende allerdings nur WordPress, es ist sehr einfach zu bedienen, kostenlos und sehr verbreitet. Sollten Sie eine andere Blog Software wählen, achten Sie darauf, dass diese Punkte eingehalten werden:
- Kommentare: Ermöglichen Sie Ihren Usern mit Ihnen zu kommunizieren. Es wird sich auf die Qualität des Blogs auswirken.
- Tags: Schlagwörter verknüpfen Ihre Blog-Einträge besser untereinander und geben So Ihren Lesern schneller Informationen.
- Spamfilter: Auch Blogs werden von Spambots attackiert. Achten Sie, dass das Blog einen integrierten Filter besitzt oder einer zusätzlich kostenlos eingefügt werden kann.
- Kategorien: Für die Übersichtlichkeit ist es dringend notwendig, dass Sie Ihre Einträge in Kategorien ordnen können.
- Pingen: Ihr Blog informiert Pingserver, dass Ihr Blog aktualisiert wurde.
Vorstellung von WordPress
WordPress ist kostenlos und wird von vielen, sehr vielen Menschen genutzt. Die Software können Sie mit einer Sprachdatei auf Deutsch umstellen. WordPress.com bietet Ihnen die Möglichkeit zuerst ein gehostetes Blog zu testen, so können Sie für sich selbst entscheiden, ob die Software für Sie geeignet ist. Die oben genannten Kriterien werden von WordPress alle erfüllt oder können mit einer Erweiterung erreicht werden.
Hilfreiche Links:
- http://wordpress-deutschland.org/download/deutsch/
- http://themes.wordpress-deutschland.org/
Jede Software ist natürlich unterschiedlich, aus diesem Grund kann man Ihnen keine allgemein gültige Anleitung geben. Viele Anbieter haben eine Hilfeseite. Mit dieser Hilfe und meinem Beispiel sollten Sie jedoch in der Lage sein Ihren Blog auf dem eigenen Rechner zu installieren. Vielleicht wollen Sie auch WordPress verwenden, dann sollte diese Anleitung Ihnen als Hilfe reichen. Die Programme entwickeln sich immer weiter, aus diesem Grund kann es sein, dass Ihre aktuelle Version von WordPress nicht mehr mit der jetzt aktuellen WordPress Version 2.7.1 übereinstimmt.
Anleitung für WordPress
- Laden Sie die aktuelle Version von WordPress herunter. Die deutsche Version finden Sie hier: http://wordpress-deutschland.org/download/deutsch/
- Entpacken Sie die Dateien.
- Verbinden Sie Ihren Computer mit dem Server, dafür benötigen Sie ein FTP Programm. Laden Sie nun alle Dateien auf den Server, dieser Vorgang dauert einige Minuten. Es kann angebracht sein, für die WordPress-Dateien einen eigenen Ordner zu erstellen, damit eine Übersicht erhalten bleibt.
- Geben Sie dem Ordner, in dem WordPress gespeichert ist, den chmod 777. Das heißt, dass alle ein Schreibrecht haben, unter anderem auch die Software von WordPress.
- Öffnen Sie nun über Ihren Webbrowser den Ordner. Die Fehlermeldung sagt Ihnen, dass die wp-config.php Datei nicht vorhanden ist. Mit dem Button Konfigurationsdatei erstellen können Sie diese jedoch erstellen.
- Nach einer kurzen Anweisung können Sie mit der Installation beginnen. Die Daten für die Datenbank finden Sie in der Regel bei Ihrem Hoster in Ihrem Kundenbereich.
- Mit einem Klick auf Absenden wird die Installation gestartet. Die nächste Meldung gibt Ihnen an, ob die Daten richtig waren und eine Verbindung zum MySQL Server hergestellt werden konnte.
- Geben Sie nun einen Blogtitel und eine e-Mail-Adresse an. Es wir der User Admin erstellt. Kopieren Sie das Passwort in eine Textdatei.
- Nun ist die Installation abgeschlossen. Sie sollten jedoch noch folgende Konfigurationen vornehmen:
- Passwort ändern (Menüpunkt Benutzer)
- Die URL anpassen
Viele Blogger erstellen einfach einen Blog und testen das ganze aus. Was geht gut, was geht nicht gut. Besonders wenn ein Blogger bemerkt, dass etwas nicht gut geht, ist es unangenehm. Gute Sachen bauen auf schlechten auf und alles muss abgeändert werden. Aus diesem Grund sollten Sie sich vor der Erstellung über diese 10 Punkte Gedanken machen:
- Klare Kategorien: Die Kategorien verwalten den Inhalt. Legen Sie das Thema genau fest und erstellen danach die Kategorien.
- Bekanntheitsgrad: Achten Sie darauf, dass Sie regelmäßig auf sich aufmerksam machen, damit Sie in den Weiten des WWW wahrgenommen werden. Dies könnte über einen Linktausch oder einer Promotion geschehen.
- Guten Überschriften: Im Internet gibt es mittlerweile sehr viele Informationen. Aus diesem Grund ist es sehr wichtig, dass die Überschriften aussagekräftig sind, da die wenigsten Zeit haben einen kompletten Artikel zu lesen, und danach zu entscheiden, ob er der richtige ist.
- User-Kontakte: Achten Sie darauf, dass Sie einen guten Kontakt mit Ihren Usern haben. Hierfür ist die Kommentarfunktion eines der wichtigsten Dinge, jedoch sollten Sie sich nicht nur auf diese Verlassen. Bieten Sie ebenfalls die Möglichkeit einer Kontaktaufnahme via e-Mail oder Instant Messenger.
- Verlinkungen: Achten Sie darauf, dass Sie in einem Blog-Beitrag zu anderen, Inhalten verlinken. Diese sollten auf Ihrem Blog stehen. So bekommen Ihre Leser mehr Hintergrundwissen und die alten Texte sind nicht ganz unnütz.
- Der eigene Inhalt: Schreiben Sie nicht einfach Inhalte ab oder kopieren Sie diese sogar! Achten Sie auf eigene, individuelle Inhalte. So heben Sie sich von der Masse ab.
- Konsequenz: Sollten Sie ein Thema schon angefangen haben, ist es wichtig, dass Sie auch tiefer in dieses vordringen. Die Oberflächeninformationen bekommt man über all her.
- URL Struktur: Denken Sie vor dem Bloggen über die URL-Struktur nach. Es ist immer ärgerlich, wenn sich die Permalinks ändern, weil Sie z.B. eine Kategorie ändern.
- Inhalte zugänglich machen: Ältere Beiträge sind nicht nur einfach da, sie sind ein wesentlicher Bestandteil des Blogs. Aus diesem Grund sollten Sie den Usern neben der Kategorie auch eine Suche, Tags und ein Archiv anbieten.
- Übersicht: Halten Sie Ihren Blog sauber. Zu viele Funktionen in der Sidebar wirken schnell unübersichtlich. Auch bei dem Inhalt sollte eine klare Struktur gegeben sein.
Stefan Niggemeier ist ein Journalist. Der Blog http://stefan-niggemeier.de gehört zu den meist gelesenen in Deutschland. Seine Themen sind sehr kritisc, meist geselschaftlicher Natur. Häufiger vorkommend sind auch so genannte Symbolfotos. Ein Hauptpunkt ist unter anderem die Machenschaften verschiedener Fernsehsender wie z.B. dieser Artikel: http://www.stefan-niggemeier.de/blog/betrug-9live-entlaesst-mitarbeiter/ In die Schussbahn gerieten auch andere Sender.
Ein Blog (laut Fremdwörterduden das oder auch der), oder auch Weblog genannt, ist eine Webseite. Der Administrator wird Blogger genannt. In der Regel ist das System sehr einfach zu bedienen und installieren / einzurichten, daher findet es einen guten Anklang im WWW.
Der Inhalt ist meist aktuell und wird oft ergänzt, aus diesem Grund werden diese Art von Webseiten von Suchmaschinen (wie z.B. Google) bevorzugt. Der Inhalt kann sich von einem einfachen Tagebuch bis zu einem Newsportal erstrecken, wichtig ist nur, dass es immer neue Ereignisse zu dem Thema gibt. So kann man z.B. von eigenen Ereignissen berichten. Über eine Kommentarfunktion können andere User Ihre Meinung zu diesem Ereignis schreiben, der User wirkt also mit. So ist ein Blog ein interaktives Medium und damit auch ein wesentlicher Bestandteil des Web2.0.
Die Anzahl an Blogs ist enorm hoch, dies liegt unter anderem an der einfachen Handhabung Inhalte in das WWW zu stellen. Ein Blog kann auch ein Bestandteil einer eigenen Webseite sein und wäre damit eine Art Erweiterung. Diese Möglichkeiten Nutzen auch große Firmen wie IBM oder auch Google. Auch politische Parteien besitzen öfters einen Blog.
In der Regel besteht ein Blog aus vier Hauptelementen:
- Header
- Content / Inhalt
- Sidebar / Menüleiste
- Footer
Diese Elemente habe ich in dem Artikel „Aufbau eines Blogs” genauer beschrieben. Das Thema eines Blogs muss sich natürlich nicht nur um das private Leben drehen, man kann auch andere Themen behandeln, wie z.B. aus den Bereichen Technik, Forschung, Sport oder Hobbys. Das Themengebiet ist vielseitig.
Nun gibt es die angekündigte neue Version von WordPress. Das automatische Update hat problemlos funktioniert. Das neue WordPress soll nun schneller und einfacher zu verwenden sein. Was mich freut, es gibt schon eine deutsche Version, wenn auch mit ein paar Fehlern. Vor allem die Widgets wurden verbessert und erweitert. Auf dem WordPress-Blog finden Sie weitere Informationen sowie einVideo das die Funktionen aufweißt.