8Juli
Das Handy
Wer hätte das vor einigen Jahrzehnten noch gedacht, dass es möglich sein wird, an jedem Ort mit einem schnurlosen Telefon zu telefonieren. Zwar gab es die ersten Telefone mit Mobilfunk bereits 1926 in den Zügen der ersten Klasse der deutschen Reichsbahn, doch erst 30 Jahre später gab es die ersten Autotelefone. Durch die Größe und der Notwendigkeit, Gespräche per Hand zu vermitteln, lagen die Gerätepreise mitunter bei 50 % des Wagenpreises. Auch die Minutenpreise für die Telefongespräche waren jenseits dessen, was man sich vorstellen konnte. Deshalb blieb die mobile Telefonie lange Zeit Staatsoberhäuptern und Industriekapitänen vorbehalten.
Und so dauerte es noch bis Mitte der 1980ger Jahre, bis es in Deutschland möglich war, durch die analogen C-Netze mobil mit einem Handy zu telefonieren.
Keine zehn Jahre später wurde die Technik auf das digitale D-Netz umgestellt, was zur Folge hatte, dass die Geräte immer kleiner und leistungsfähiger wurden.
So hat sich das Handy bis in die heutige Zeit hinein zu einem kleinen Multifunktionsgerät entwickelt, mit dem man natürlich telefonieren kann; viel wichtiger gerade für die junge Generation ist jedoch, dass das Handy neben Spielfunktionen auch über eine Kamera, Rechner und sogar einem MP3-Player verfügt.
Der weltweit größte Handyhersteller ist die Firma Nokia. Ihre Handys werden durch die große Zahl von Mobilfunkanbietern vertrieben. Das geschieht in der Weise, dass die Kunden einen Handyvertrag abschließen und dadurch das neueste auf dem Markt befindliche Telefon günstig erhalten. Rockefeller machte es einst genauso, als er Öllampen verschenkte, damit die Kunden sein Öl kaufen. Ohne Vertrag sind die Handys meist zu teuer. Die Verträge haben in der Regel eine Dauer von zwei Jahren und können danach gekündigt werden, sodass der Kunde dann wiederum einen neuen Vertrag mit einem Marktneuen Handy bekommen kann. Denn ein Telefon, was zwei Jahre alt ist, ist “out”.
Sollten Sie das Handy für das Internet nutzen, gäbe es auch die Möglichkeit über einen O2 Surfstick und einem Laptop sich in das Internet einzuwählen. Neben UMTS wird auch die Technik HSDPA unterstützt.
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