WordPress kann auch als CMS genutzt werden. Die “Kategorien” ergeben sich so nicht über Artikelkategorien. Jede Seite ist ein Menüpunkt. Dieser Punkt kann wie bei einer Auflistung unterteil werden. Ein Beispiel:
Nun könnte es sein, wenn Sie eine neue Seite hinzufügen, z.B. Anbau, dass diese vor der Startseite eingeordnet wird. Dies liegt an der Ordnung nach dem ABC. Jeder Nutzer sucht die Startseite jedoch am Anfang des Menüs. Um diese Reihenfolge herzustellen bietet WordPress die manuelle Sortierung an.
Beim erstellen einer Seite in WordPress gibt es auf der rechten Seite einen Block “Eigenschaften”. In dem Punkt “Reihenfolge” lässt sich diese manuell einstellen.
Der Startseite sollte die Nummer 1 zugewiesen werden. Die zweite Seite die Nummer 2, usw.
4Januar
Eine Sidebar ist ein unersetzliches Navigationselement für eine Internetseite. Hier können die letzten Artikel angezeigt werden, die letzten Kommentare oder auch die Tag-Cloud. Die Anpassung ist in WordPress vergleichsweise einfach: Im Design unter Widgets werden die jeweiligen Attribute/Elemente für die Sidebar ausgewählt und Hinzugefügt. Was jedoch, wenn die Sidebar für die verschiedenen Seiten der Website unterschiedlich aufgebaut sein soll?
Es gibt verschiedene Möglichkeiten dies umzusetzen:
Hat man gute bis sehr gute Kenntnisse im Bereich Html und PHP, dann ist die erste Variante sehr einfach umzusetzen:
<ul id=“sidebar“>
<li><a href=““>Dieser Link wird immer angezeigt!</a></li>
<?php if (is_page(‘Name der Seite’)) : ?>
<li><a href=””>Ich werde nur auf der bestimmten Seite angezeigt!</a></li>
</ul>
Spätestens bei sehr vielen individuellen Verlinkungen und Sidebar-Elementen wird diese Handhabung jedoch sehr unhandlich. Eine etwas handlichere Variante ist dagegen die zweite der beiden genannten.
Am einfachsten kann die neue Sidebar erstellt werden, wenn die vorhandene als Grundlage genutzt wird. Hierzu das zugehörige Template mit einem Editor öffnen und unter einem anderen (!) Namen speichern. Anschließend erfolgt eine kleine Anpassung im Namen des Templates. Aus beispielsweise <!-Right Sidebar Template –> wird dann zum Beispiel <!-Second Right Sidebar Template –>.
Wichtig: Wird das Template namentlich im Template selbst noch einmal aufgerufen, dann muss auch hier der neue Name eingesetzt werden!
Anschließend erneut speichern und in den zugehörigen Design-Ordner auf dem Webspace laden.
Damit ist die Anpassung jedoch noch nicht abgeschlossen, denn die Sidebar ist zwar im Theme vermerkt, wird aber nicht aufgerufen. Dafür müssen als nächstens die Theme-Funktionen angepasst werden. In der Regel ist diese die Datei functions.php. Dort wird die zusätzliche Sidebar über den Befehl
if ( function_exists(‘register_sidebar’) )
register_sidebar(array(‘name’ => ‘Second Right Sidebar’));
gleich zu Beginn der Datei zusammen mit den anderen Sidebars eingelesen. Nun kann sie auch über den Bereich Widgets aufgerufen und angepasst werden.
Im letzten Schritt müssen die verschiedenen Sidebars nun lediglich den einzelnen Seiten zugeordnet werden. Dazu wird das Hauptindex-Template (index.php) angepasst. Dort wird zu Beginn die Sidebar standardisiert über <?php get_sidebar(); ?> aufgerufen. Damit dies für jede Seite unterschiedlich ist, muss der Aufruf etwas angepasst werden:
<?php if(is _page(‘Name der Seite’)) : get_sidebar(‘Second Right Sidebar’)) : else : get_sidebar(‘Right Sidebar’)); ?>
Nun nur noch speichern und auf den Server laden, anschließend haben die beiden Seiten individuelle Sidebars. Natürlich kann das auch entsprechend für mehrere Seiten durchgeführt werden. Hierfür muss dann natürlich auf die richtige Verschachtelung geachtet werden.
29Dezember
Was ist ein Content-Management System?
Der Begriff stammt ursprünglich aus dem englischen und bedeutet wörtlich Inhaltsverwaltungsystem. Ein Content-Management-System (kurz CMS) dient zur gemeinschaftlichen Erstellung und Bearbeitung von Inhalten. In der Regel werden für die zuvor genannten Vorgänge keine Programmier- oder HTML-Kenntnisse benötigt und man kann die Inhalte intuitiv einpflegen.
Welche Funktionen bietet ein Content-Management System?
Grundsätzlich gibt es zwei große Funktionen in jedem Content-Management System. Die erste wichtige Funktion ist die Rechteverwaltung und die zweite die Inhaltsfunktion. Auf die beiden Funktionen gehen wir in einem gesonderten Kapitel ein. Neben den genannten Funktionen bieten einige CMS Funktionen für die multimediale Verwaltung an. Hierunter fallen zum Beispiel Bilder, Flashanimationen, Videos etc.
Welche Möglichkeiten hat man mit der Inhaltsfunktion?
Grundsätzlich hängen die Möglichkeiten für die Inhalte vom gewählten CMS ab. Dabei bieten alle CMS die Möglichkeit der Erstellung und Bearbeitung von Inhalten. Darüber hinaus haben Sie bei einigen CMS die Wahl zwischen verschiedenen Komponenten, Module etc., welche eine gesonderte Inhaltsverwaltung zulassen.
Wofür braucht man die Rechteverwaltung?
Die Rechteverwaltung wird genutzt, um angemeldete Benutzer in verschiedene Gruppen einzuteilen. Dabei haben die Gruppen jeweils unterschiedliche Rechte, die bei der Erstellung und Bearbeitung von Inhalten wirken. Jeder Benutzer erbt nur die Rechte der zugeteilten Gruppe. Dieses Vorgehen ermöglicht Ihnen die Einteilung der Benutzer in verschiedene Kategorien und können fremden Besuchern den Zugang zur Webseite einschränken oder ganz verwehren.
Beispiel für den Einsatz der Rechteverwaltung:
Ein Beispiel für den Nutzen der Rechteverwaltung ist, dass Sie mehrere Benutzer haben die Inhalte erstellen können, jedoch nur ihre eigenen Inhalte bearbeiten können. Es gibt noch zahlreiche Beispiele wofür man die Rechteverwaltung einsetzen kann, jedoch würde es an dieser Stelle zu weit führen.
Zusammenfassung:
So können wir zusammenfassen, dass Content-Management Systeme zur gemeinschaftlichen Erstellung und Bearbeitung von Inhalten dienen und dabei unterschiedliche Funktionen für die Inhaltsverwaltung und die Rechteverwaltung anbieten.