In WordPress gibt es die Möglichkeit einem Post oder einer Seite Spezialfälder (benutzerspezifische Felder) anzufügen. Diese Felder ermöglichen so eine gesonderte Datenbankabfrage. So ist es z.B. möglich Seiten in eine Header und Footer-Kategorie einzuordnen.
In der PHP Datei kann dieses Feld anschließend abgefragt werden. Während eines Loops ist dies über die Funktion
get_post_meta
möglich. Ein Beispiel, welches sich auf ein benutzerspezifisches Feld mit dem Namen test bezieht sieht wie folgt aus:
$var = get_post_meta($post->ID, ‘test’, true);
In die Variable $var wird während des Loops der Wert aus dem Feld test gespeichert.
Sollte eine Splittung in Header- und Footer-Menü realisiert werden, so wäre dies über folgenden Code möglich:
$options = $wpdb->get_results(“SELECT post_id FROM $wpdb->postmeta WHERE meta_key = ‘Footer’ AND meta_value = ’1′” );
Alle Posts oder Seiten die das Feld Footer mit dem Wert 1 besitzen werden in die Variable $options gespeichert.
Die IDs können über eine Schliefe für eine Weiterverarbeitung in der Funktion wp_list_pages wie folgt bearbeitet werden:
foreach ( (array) $options as $option ) {
$footer .= $option->post_id.’,';
}
if (isset ($footer)) {
$footer = substr($footer, 0, -1);
}
// Header
wp_list_pages(‘title_li=&depth=1&exclude=’.$footer.’&echo=1′);
// Footer
wp_list_pages(‘title_li=&depth=1&include=’.$footer.’&echo=1′);
14März
Das Archiv von WordPress listet die Artikel nach dem Erscheinungsdatum. Standardmäßig werden die Artikel in Monate eingeteilt. Es gibt zwei übliche Möglichkeiten das Archiv darzustellen:
Die Darstellung in der Sidebar hat zwei markante Nachteile. Ein großes Archiv setzt zugleich viele Links, dies ist jedoch vielleicht unerwünscht (Google wertet Seiten mit mehr als 100 Links ab). Der Zweite Punkt ist, das Archiv braucht viel Platz, der Nutzer braucht es zudem eher seltener (wenn ich von mir ausgehe).
Trotzdem möchte ich erklären, wie man ein Archiv in der Sidebar (Seitenleiste) erstellt:
Das Archiv wird mit der Funktion
<?php wp_get_archives ($parameter); ?>
automatisch erstellt. Über die Variable Parameter können verschiedene Einstellungen getroffen werden:
Das folgende Archiv gibt die letzten 10 Monaten aus, in denen es auf dem Blog eine Aktivität gegeben hat. Die Anzahl der Beiträge wird nicht angezeigt.
<?php wp_get_archives (‘limit=10&show_post_count=0′); ?>
Der Zusatz type=monthly muss nicht hinzugeschrieben werden, da dies die Standardeinstellung ist und so ausgegeben wird.
Die neueren WordPress Versionen haben eine eigene Funktion für diese Darstellung. Sie erstellen über Seiten -> Neu erstellen eine neue Seite. In der rechten Navigationsbox Eigenschaften gibt es die Möglichkeit eine Menü Vorlage zu wählen. Hier gibt es den Punkt Archives, welcher auf der Seite automatisch ein Archiv einbindet. Das Archiv beinhaltet:
Wenn Sie lieber eine ähnliche Darstellung wie in der Sidebar bevorzugen müssen Sie dies über einen kleinen Trick ausgeben lassen. Dies ist ebenfalls für ältere Versionen nötig, die diese spezielle Seiteneigenschaften noch nicht ausgeben können:
Öffnen Sie die Datei page.php aus Ihrem Themes Ordner. Dies ist z.B. mit dem Texteditor von Microsoft möglich. Suchen Sie die Stelle, an welcher der Inhalt Ihres Blogs ausgeben wird. Dies geschieht über die Funktion
the_content(”);
Nach dieser Stelle soll das individuelle Archiv ausgegeben werden. Fügen Sie hierfür die folgenden Zeilen nach der Inhalts-Funktion ein:
if ($post->post_name == ‘archiv’) wp_get_archives();
Die neue Stelle sollte dann ungefähr so aussehen:
<?php
the_content(”);
if ($post->post_name == ‘archiv’) wp_get_archives();
?>
Erstellen Sie nun eine Seite mit dem Namen Archiv (Sie können natürlich auch einen anderen Namen wählen, müssen diesen dann allerdings im obigen PHP Code anpassen).
Beim Aufrufen der Seite Archiv führt nun WordPress die Funktion wp_get_archives aus, welche das Archiv Ihres Blogs ausgibt. Sie können natürlich auch hier die Ausgabe über die Parameter (erklärt in dem Abschnitt Archiv in der Seitenleiste) einstellen.
20Dezember
Es kann sehr nützlich sein, wenn Sie die Permalinks von den einzelnen Beiträgen in einem Textfeld unter dem Post ausgeben lassen. Der Vorteil liegt darin, dass Ihr Post auf anderen Seiten immer mit dem gleichen Keyword verlinkt wird. In diesem Fall ist das Keyword mit dem Post-Name gleich. So kann es sein, dass der Beitrag bei Suchmaschinen besser gelistet wird.
<textarea cols=”50″ rows=”2″>
<a href=”<?php the_permalink() ?>” title=”<?php the_title(); ?>”><?php the_title(); ?></a>
</textarea>
Dieser Code bewirkt, dass ein Textfeld erzeugt wird, und in diesem der zu dem Post gehörende Link (mit Keyword). Der Code wird unter der Ausgabe des Textes Eingebunden. In meinem Fall ist das:
Es kann sein, dass bei Ihnen der Text in der index.php ausgegeben wird.
22Juni
Die Kategorie ist in Form eines Tree-Menüs aufgebaut. Das bedeutet, dass Sie einzelne Menüpunkte anderen Punkten unterordnen können. Über diese Kategorie können Sie nur die Artikel ansprechen.
wp_list_categories();
Mit verschiedenen Parametern können Sie die Art der Ausgabe bestimmen:
<?php wp_list_categories(‘sort_column=name&title_li=’); ?>
Die Kategorien werden nach dem Namen sortiert. Die Child-Kategorien werden in einer eigenen Liste aufgeführt, die Übergeordnete hat allerdings keinen Titel. Die Parameter und ihre Werte werden mit einem & von einander getrennt.
18Juni
Ein Tag ist ein Schlagwort, das in einem Artikel, Bild oder Video vorkommt, dargestellt oder in Zusammenhang gebracht werden kann. Würden Sie z.B. ein Bild von Frankfurt sehen, so wäre der Tag Deutschland auch richtig. Der Tag Berlin wäre falsch. Berlin ist zwar die Hauptstadt hat aber über das Foto nichts mit Frankfurt zu tun.
Cloud ist das englische Wort für Wolke. Somit ist eine Tag Cloud eine Schlagwortwolke, eine Ansammlung verschiedener Schlagwörter. In der Regel wird die Anzahl begrenzt und nur die häufigsten angezeigt. Je häufiger ein Schlagwort in einem System (hier wäre es ein Blog) vorkommt, desto größer wird das Wort dargestellt.
Diese Schlagwörter dienen zur Suche. Nach einem Klick auf ein Wort werden alle Inhalte zu angezeigt, die dieses Schlagwort beinhalten. Die Suche wird somit vereinfacht, da auch Beiträge angezeigt werden, die mit einem Thema etwas zu tun haben, dieses aber nicht unbedingt im Text erscheint. In meiner Sidebar finden Sie ebenfalls eine Schlagwortwolke, direkt unter den Kategorien.
Die neue WordPress Version ermöglicht es Ihnen die Schlagwortwolke / Tag Cloud über den Admin Bereich einzufügen. Gehen Sie hierfür auf Darstellung -> Widgets. In dem Kasten verfügbare Widgets sollte nun unter anderem auch das Widget Schlagwortwolke zu finden sein. Ziehen Sie es einfach in die Sidebar.
Sollten Sie ein Design verwenden, das Widgets nicht unterstützt, müssen Sie gleich vorgehen wie im nächsten Abschnitt.
Gehen Sie vor, wie ich es in diesem Artikel erklärt habe. Der WordPress-Befehl für die Tag Cloud lautet:
wp_tag_cloud(‘smallest=8&largest=16′);
Sie können die Wolke über bestimmte Parameter einstellen. In diesem Beispiel wäre die Schriftgröße von 8 – 16 px eingestellt. Zuerst wird immer ein Parameter angegeben und dieser wird dann mit einem = definiert. Um einen zweiten Parameter vom Wert des erstens zu trennen wird zwischen den Einzelnen Zuweisungen immer ein & geschrieben. Es gibt folgende Parameter: