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Die meisten Jugendliche und auch viele Erwachsene leiden darunter: Pickel.
Die Gründe dafür sind meist unterschiedlicher Herkunft. Meistens stecken hormonelle Veränderungen oder Störungen dahinter. Oft sind aber auch äußere Einflüsse wie z.B. eine ungesunde Ernährung, ein stressvoller Alltag oder mangelnde Bewegung daran beteiligt, dass sich Pickel auf unserer Haut bilden.

Alles fängt damit an, dass sich die Poren unserer Haut verschließen und die Talgabsonderung über die Poren nicht mehr stattfinden kann. Der Talg verweilt nun unter den Poren. Da er nicht mehr abgesondert werden kann, bildet sich ein so genannter Pfropf, der für uns als Pickel zu sehen ist. Dieser Pfropf kann im Laufe seiner Entwicklung die Farbe ändern.
Die Ansammlung von Talg ist für Bakterien ein idealer Nährstoff. Die Bakterien spalten den angesammelten Talg auf, was zur Folge hat, dass sich auf der Haut Fettsäuren bilden. Diese greifen nun das umliegende Hautgewebe an und verursachen Rötungen, in schlimmen Fällen auch Pusteln oder Zysten.

Das Problem der Pickel versuchen alle Betroffenen möglichst zu umgehen, indem sie sich von einigen renommierten Pflegeprodukten Besserung bzw. Minderung versprechen. Jedoch müssen die meisten der Betroffenen dann feststellen, dass die ganzen hoch gelobten Cremes leider nicht der anfänglichen Erwartung entsprechen.

Doch warum greift man in der Regel nicht auf das zurück, was sich eigentlich schon immer bewährt hat? Seit jeher wurden in der Geschichte Gesichtsdampfbäder angewandt.
Denn ein Gesichtsdampfbad macht nicht nur die Poren frei. Es macht die Haut sehr geschmeidig, weich und lässt unsere Haut nach der Anwendung zudem auch noch gut duften.

Eine Anleitung zu einem Gesichtsdampfbad:

  1. Reinigen Sie ihr Gesicht vor der Anwendung mit klarem Wasser
  2. Geben sie zwei Esslöffel eine Krauts ihrer Wahl (z.B. Lindenblüten, Pfefferminze, Kamille, Lavendelblüten) in eine große Schüssel.
  3. Gießen Sie in die Schüssel etwa 500ml kochendes Wasser
  4. Halten Sie ihren Kopf nun über die Schüssel und legen Sie ein Handtuch um ihren Kopf herum, damit die Hitze nicht so schnell entweicht.
  5. Atmen Sie 8-10 Minuten den Dampf ein
  6. Nach der Anwendung sollten Sie ihr Gesicht erst abkühlen lassen und es danach mit (Blüten-)Wasser reinigen.

Für Asthmatiker ist ein Gesichtsdampfbad nicht zu empfehlen!




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1 Kommentar

Mathilde schrieb am 24. Juni 2010 @ 10:50

Ja, bei der Reinigung der Haut muss man wirklich auf verschiedene Dinge achten. Wie du sehr schön geschreiben hast. Es fängt die Sache schon beim Handtuch an!
Was bringt es, wenn man sich wäscht, aber das Handtuch voller Bakterein ist – die wieder auf die Haut und somit in die offenen Poren eintreten können.
Aus diesem Grund gibt es auch Pflegeprodukte, welche die Bakterein abtöten. Pickelcremes gibt es ja zahlreich am Markt. Welche etwas helfen ist immer erst nach einem langen Studium herauszufinden, weil ja jeder Hauttyp unterschiedlich ist und man vorher nicht weiß, wie die Haut reagiert.
Wichtig: Haut reinigen mit guten Produkten, welche die Haut nicht ätzen. Am besten natürliche Produkte verwenden.

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