Als Erstes erscheint es unzähligen Betroffenen, als würde die Möglichkeit der Zeitarbeit ausschließlich den Dienstleistern für Personalangelegenheiten bzw. deren Kundenunternehmen nützlich sein. Vielfach wird darüber gesprochen, dass Hilfskräfte, welche einen Arbeitsvertrag mit einem Dienstleister im Personalbereich eingehen, für einen sehr geringen Lohn Jobs ausführen müssen, die Facharbeiter für sehr viel mehr Bezahlung machen. Ferner wird bemängelt, dass den Arbeitnehmern der Zeitarbeit unzumutbar weite Strecken aufgebrummt werden, damit der Betroffene an den zugewiesenen Arbeitsplatz kommen kann. Bezüglich des Themas hat sich bereits lange massenhaft getan, sodass kein Betroffener damit rechnen muss, dass man seine Arbeitskraft missbraucht. Dank einer gut ausgearbeiteten Personallogistik hat außerdem durch die Zeitarbeit Deutschland die Chance, da raus Vorteile zu erschaffen. Einerseits besteht die Chance, von der eventuell betroffenen Beschäftigungslosigkeit zu entwischen und weiterhin können eigene Fähigkeiten erweitert werden. Keineswegs zu unterschätzen ist der Erwerb von Erfahrung im Beruf, was zu einer tatsächlichen Änderung des Berufwunsches führen kann. Nicht selten finden nur auf eine bestimmte Aufgabe zeitlich begrezte Arbeiter so den Beginn zu einem konstanten Arbeitsvertrag in dem Betrieb. Hierbei muss der entsprechende Mitarbeiter den Vertrag mit dem Unternehmen, also der Zeitarbeiterfirma, natürlich beenden bzw. einen Arbeitsvertrag mit einer anderen Firma abschließen. Zwischen Personaldienstleister, nur auf eine bestimmte Aufgabe zeitlich begrezte Arbeiter bzw. Kundenunternehmen besteht ein Dreiecksverhältnis. Diese Konstellation ermöglicht es einem Konzern, sich von einer Firma für Zeitarbeitsangestellte schnell gebrauchtes Dienstpersonal zu besorgen. Oftmals wird aus diesem Anlass keinesfalls von Zeitarbeitern gesprochen, sondern daher von Leiharbeitern. Ein Personaldienstleister hilft einem Betrieb allerdings nicht ausschließlich dabei, bei den Ausfällen der Mitarbeiter hilfreich zu sein. Zudem vermitteln die Zeitarbeitsfirmen den Konzernen, bei zusätzlichen Aufträgen, schnell Personal. Dieses Personal benötigt außerdem keine lange Vorbereitungszeit, da die Zeitarbeitsfirmen ausreichend Qualifikationen mitbringen. Vorteilhaft für eine Personalleasingfirma ist noch, dass der Verwaltungsaufwand bei der Anstellung eines solchen Angestellten äußerst gering ist. Der Zeitarbeitnehmer ist bekanntermaßen vom Personaldienstleister rechtlich geschützt. Ist eine Personalleasingfirma nicht zufrieden über die Leistung eines von der Zeitarbeitsfirma bereitgestellten Arbeiters, muss sich die Zeitarbeiterfirma um einen Ersatz kümmern. Sollte der Austausch des Leiharbeiters in den verschiedenen Unternehmen nicht andauernd vorkommen, wird der Angestellte auch in der Regel nicht ausgemustert. Kann ein Personaldienstleister infolge eines Nachfragemangels das auf Zeit angesellte Personal nicht vermitteln, steht den Zeitarbeitern nichtsdestotrotz ein Einkommen zu bzw. dürfen darüber hinaus nicht einfach gekündigt werden. Lediglich wenn absolut keine Jobs ermittelt werden, darf der Zeitangestellte aus Betriebsgründen beenden. Wie festzustellen ist, bringt eine *Personaldienstleistung* trotz allem einen erheblichen Nutzen.
Ralph Schuenemann
Ralph.Schuenemann@googlemail.com
Diesen Beitrag verlinken
Wenn Ihnen dieser Beitrag gefallen hat, dann verlinken Sie ihn doch bitte mit folgendem Linkquelltext und/oder bookmarken Sie bei einem Social Bookmarking Dienst.


Zeitarbeit schrieb am 23. März 2010 @ 7:18
Richtig, Zeitarbeit ist nicht nur das, was man oft hört, nämlich reine Ausbeutung. Es ist eine Chance, wieder in das Berufsleben einzusteigen und das muss auch nicht mit minimalen Löhnen einhergehen. Noch dazu ist die Chance, eine gute Firma zu finden, die einen übernimmt, nicht gerade gering.